Die Kraft des Wassers 

Durst, Schwindel und Müdigkeit – Ihr Körper warnt Sie vor Dehydration.

Wasser ist eine der grundlegendsten Lebensquellen des Menschen. Ein Wassermangel kann zu Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und einem allgemeinen Gefühl von Erschöpfung führen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beeinflusst ein Mangel an Flüssigkeit vor allem das Yin, also die kühlenden, nährenden und befeuchtenden Kräfte des Körpers. Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, können innere Hitze, Trockenheit und Unruhe entstehen.

Qigong kann den Körper dabei unterstützen, bewusster mit seinen Ressourcen umzugehen. Durch langsame, fließende Bewegungen, achtsame Atmung und innere Wahrnehmung wird der Energiefluss harmonisiert und das Nervensystem beruhigt. Übungen, die sich auf Nieren, Lunge und Herz konzentrieren, fördern nach der TCM das Flüssigkeitsgleichgewicht und helfen, Spannungen zu lösen. Gleichzeitig schult Qigong die Körperwahrnehmung, sodass Durstsignale und Bedürfnisse früher erkannt werden können.

Wichtig ist:

Qigong ersetzt keine ausreichende Flüssigkeitszufuhr Regelmäßiges Trinken bleibt unerlässlich

Folgende Warnsignale des Körpers sollten Sie kennen:

Sie haben Durst

Jetzt aber schnell – denn das Durstgefühl kommt oft erst, wenn der Körper bereits im Wassermangel ist. Häufig verwechseln wir Durst auch mit Hunger und greifen zum nächsten Snack, anstatt zu trinken. Deshalb sollte der erste Griff immer nach einem Glas Wasser sein, nicht in den Kühlschrank.

Sie leiden unter Kopfschmerzen

Immer wieder kommen Studien zu dem Ergebnis, dass Wassertrinken Kopfschmerzen deutlich lindern kann. Der Grund: Ist der Körper nicht mit genug Wasser versorgt, verdickt auch das Blut.

Das Gehirn wird weniger durchblutet. Das Gehirn reagiert mit Kopfweh. Wenn der Schmerz kommt, hilft ein halber Liter Wasser oft besser als eine Schmerztablette.

Sie sind erschöpft

Fühlen Sie sich müde oder können Sie sich nicht gut konzentrieren, kann das daran liegen, dass Sie zu wenig trinken. Wer genügend mit Flüssigkeit versorgt ist, ist mental leistungsfähiger. Also greifen Sie zu einem Glas Wasser.

Ihre Haut ist trocken

Trinken Sie zu wenig, wird die Haut weniger elastisch. Dann entstehen schnell kleine Fältchen und Schuppen. Auch ein trockener Mund verrät Wassermangel. Denn die Schleimhäute trocknen ebenfalls schnell aus.

Sie haben Augenringe

Ein müder Blick mit dunklen Rändern unter den Augen ist nicht immer einer kurzen Nacht geschuldet. Auch Dehydration lässt uns schnell alt aussehen.

Eine Folge von zu wenig Flüssigkeitszufuhr ist ein Sauerstoffmangel in den Zellen. Gönnen Sie Ihrem Körper ein paar Schlucke Wasser.

Dadurch wird das Blut verdünnt und die Zellen wieder besser mit Sauerstoff versorgt.

Verdauungsprobleme

Ist der Magen- und Darmtrakt nicht genügend mit Flüssigkeit versorgt, können Verstopfungen auftreten. Alle Zellen im Körper müssen mit ausreichend Flüssigkeit versorgt sein – auch die im Darm. 

Eine gesunde Verdauung funktioniert wie eine Wasserrutsche. Liegt der Nahrungsbrei auf dem Trockenen, geht es schwerer voran. Was hilft? Trinken! Mit genügend Flüssigkeit kommt die Verdauung wieder in Schwung.

Ihr Urin ist dunkelgelb

Auch ein Blick in die Toilettenschüssel gibt Hinweise auf den Wasserhaushalt des Körpers: Je heller Ihr Urin ist, desto besser sind Sie mit Wasser versorgt.

Eine dunkelgelbe bis bräunliche Färbung des Urins sind dagegen Anzeichen für Austrocknung.

Wasser

ist das wichtigste und gesündeste Getränk für den menschlichen Körper. Es versorgt den Organismus zuverlässig mit Flüssigkeit, ohne ihn mit Kalorien, Zucker oder Zusatzstoffen zu belasten. Da Wasser schnell aufgenommen wird, stillt es den Durst effektiver als andere Getränke und unterstützt zentrale Körperfunktionen wie den Kreislauf, die Verdauung und die Regulierung der Körpertemperatur.

Im Gegensatz zu Softdrinks oder gesüßten Säften greift Wasser weder die Zähne an noch beeinflusst es den Blutzuckerspiegel. Andere Getränke können zwar Genuss bieten oder einzelne Nährstoffe enthalten, sind jedoch oft mit Zucker, Säuren oder Koffein verbunden. Deshalb sollte Wasser die Grundlage der täglichen Flüssigkeitsaufnahme bilden.

Für eine schnelle und schonende Flüssigkeitszufuhr ist stilles Wasser ideal. Wer Kohlensäure besser mag und sie gut verträgt, kann aber auch problemlos zu Sprudel greifen – entscheidend ist vor allem, dass regelmäßig genug getrunken wird.

 

                                                    Faustregel: ca. 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht                                             

                                                   Beispiel:

                                                   50 kg × 30 ml ≈ 1,5  Liter über den Tag verteilt
                                                   70 kg × 30 ml ≈ 2,1  Liter über den Tag verteilt

 

 

 

 

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